Das Passivhaus aus Styropor zum selber bauen


Überdimensionales Lego aus Neopor als Basis für ein stabiles Haus, das ohne Heizung auskommt? Über 500 Bauherren sind vom flexiblen Selbstbausystem von Hellmann begeistert.


„Wer mit Lego spielen kann, kann auch ein Haus bauen", so das Credo von Eckart-Rolf Hellmann. Mit Bauelementen aus Styropor stellt der findige Mauermeister die Baubranche auf dem Kopf, macht Bauherren zu Ausführenden – und verhilft so sparsamen Häuslebauern zum hochmodernen Passivhaus. Das Prinzip: Statt Stein auf Stein zu setzten, werden hohle Leichtschaumblöcke aufeinander gesteckt und anschließend mit Beton ausgefüllt.

„Laien kommen mit dem System, das von Isorast stammt, eigentlich innerhalb weniger Stunden sehr gut zurecht“, erläutert Hellmann. Und auch schnell zum ersten Erfolgserlebnis. Kaum drei Tage dauert der Mauerbau etwa eines Erdgeschosses. Innerhalb von wenigen Wochen ist ein Hellmann-Haus bezugsfertig. „Natürlich betreuen wir unsere Bauherren von der Planung und dem Genehmigungsverfahren an während der ganzen Bauphase intensiv“, so Hellmann. „Ich halte ständig Kontakt.“ So erlebt der agile Unternehmer auch hautnah immer wieder die schönen Momente des eigenen Erfolges seiner Bauherren. „Einmal kam ich auf eine Baustelle, da hatte die Dame des Hauses beschlossen, dass die Innenwände ihres Hauses komplett rund werden sollten. Als ich ihr sagte, dass dies ohne Probleme machbar sei und ihre Vorbereitungen, die sie schon eigenständig selbst getroffen hatte richtig seien, da hatte sie fast Freudentränen in den Augen.“

Tatsächlich ist das ganze Bausystem enorm flexibel. Bis auf die vier tragenden Außenwände und eine tragende Innenwand kann komplett kreativ gebaut werden. Die Raumaufteilung wie auch die Formen von Fenstern oder Giebeln sind frei und einfach gestaltbar. "Es gibt über 100 verschiedene Bauteile", betont Hellmann, darunter auch Treppen- und Deckenelemente, Bögen und Rundungen. Hat ein Bauherr eine ganz eigene Idee, kann er diese aber auch ganz einfach aus dem System heraus sägen und umsetzen.“


Ist das Haus fertig, entspricht es von seiner Energieeffizienz dem eines Passivhauses. „Die von meinen Bauherren gebauten Häuser brauchen keine Heizung“, so Hellmann. „Vielmehr reicht ein einfacher Energietauscher – und der muss, weil die Häuser so gut gedämmt sind, oft sogar die Wärme nach außen transportieren. „Deshalb arbeiten wir gerade an der Entwicklung des Plus-Energiehauses“, erzählt Hellmann, der sich zudem zur Zeit auch vor Anfragen aus dem Ausland kaum retten kann. „Im Moment ist, neben den baltischen Staaten, ein Großprojekt im Senegal in Planung. Hier werden wir die Wohnsituation tausender Menschen entscheidend verbessern helfen.“ Auch die Emirate sind an den Hellmann-Passivhäusern interessiert. „Es wird nicht ausbleiben, dass ich mich um Verstärkung beziehungsweise einen Partner kümmern muss“, lächelt Hellmann. „Denn bei allem Erfolg behält die persönliche Betreuung und Begleitung meiner Bauherren während der komplette Bauphase oberste Priorität.“

Weiterführende Informationen über das komplette Leistungsspektrum erhalten Sie unter:

Eckart-Rolf Hellmann
Lönsweg 13
D-29308 Winsen an der Aller

Tel.: +49 (0) 5143 / 6561
Fax: +49 (0) 5143 / 912892

Email: e-r.hellmann@t-online.de
Internet: www.das-passivhaus.de

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