Internistischer Komplett-Check in 90 Minuten Gesundheits-Coaching für Workoholics



Gesundheit und Wohlbefinden sind keine Konfektionsware. Jeder Mensch hat seine persönliche Geschichte, Lebensumstände, Ziele, Wünsche – und Gene. Nur wenn man als Arzt diese Faktoren kennt und berücksichtigt, wird man für seinen Patienten den individuellen diagnostischen und therapeutischen Weg finden, der für ihn maßgeschneidert ist.


Dazu braucht es nicht viel Zeit, aber Erfahrung, gegenseitiges Vertrauen, moderne Medizintechnik – und Empathie.
Der Facharzt für Innere Medizin Dr. Laszlo A. Poszler, Leiter der Praxis für Internistische Diagnostik Neu-Isenburg, hat ein Check-up-Konzept entwickelt, das in der Grundversion nur 90 Minuten beansprucht und dennoch eine sehr umfassende Beurteilung des Gesundheitszustandes und der persönlichen Risiken ermöglicht. Daraus kann, wenn der Kunde es wünscht, der Plan für ein kurz- oder längerfristiges umfassendes Gesundheits-Coaching entwickelt werden.

Menschen, die als Angestellte oder Selbstständige in Führungspositionen stehen und Verantwortung tragen, gehen selten zum Arzt. Zeitmangel ist dafür der Hauptgrund, aber auch die Vorstellung, dass Gesundheitsstörungen nicht in das Bild des Erfolgsmenschen passen. Dabei wird oft verkannt, dass das Leben auf der Überholspur mit hoher Arbeitsbelastung, fehlenden Entspannungsphasen, Schlaf- und Bewegungsmangel sowie ungesunder Ernährung bei den unvermeidlichen Geschäftsessen, nicht zuletzt aber der Dauerstress, den (eigenen) Ansprüchen gerecht zu werden, einen wesentlichen Risikofaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall, Verdauungsstörungen, Krebserkrankungen und das Burn-out-Syndrom, die Manager-Krankheit des 21. Jahrhunderts, darstellen.

Häufig sind es einschneidende Erfahrungen wie die plötzliche schwere Erkrankung oder Tod eines Bekannten, die als Anstoß für einen Arztbesuch dienen. Oder Alarmsignale des eigenen Körpers, die irgendwann nicht mehr ignoriert werden können.
Solange sollte man nicht warten. Durch einen umfassenden Vorsorge-Check lassen sich Gesundheitsrisiken aufdecken und Störungen diagnostizieren, noch bevor sie zu einer bedeutsamen, gegebenenfalls chronischen Erkrankung führen können.

Erfreulicherweise wächst das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer sinnvollen Gesundheitsvorsorge in den letzten Jahren kontinuierlich. Gerade Menschen mit höherem Bildungsstandard essen oft gesünder, rauchen weniger, sind weniger übergewichtig und treiben mehr Sport. - Und sie gehen ab und zu zum Check-up, der allerdings je nach Ausführung zeitraubend, frustrierend, unseriös, überflüssig oder eben genau richtig sein kann.

Ob ein Check-up für den Kunden sinnvoll und nachhaltig hilfreich ist, hängt nicht von der Zahl der beteiligten Organspezialisten ab oder von der technischen Brillanz der bisweilen unkritisch eingesetzten Ganzkörper-Kernspintomographie.

Entscheidend ist vielmehr die individuelle Konzeption des Programms anhand der persönlichen Vorgeschichte und die umsichtige Beurteilung aller Befunde durch den erfahrenen Facharzt, der den Überblick hat, die Mosaiksteine mit Expertise zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügt und daraus die richtigen Schlüsse zieht.

Unser Service beim Internistischen Komplett-Check in 90 Minuten beginnt mit der Terminvereinbarung.
Da wir wissen, dass unsere Patienten wenig Zeit haben, bemühen wir uns, jedem in der Zeit von Montag morgen bis Freitag Nachmittag seinen Wunschtermin zu ermöglichen. Vorabinformationen geben unsere Mitarbeiterinnen am Telefon freundlich und kompetent.

Am Untersuchungstag gibt es keine Wartezeiten, und während des Aufenthaltes in der Praxis stehe ich meinem Patienten 90 Minuten lang exklusiv zur Verfügung.

Der Check-up beginnt mit einem ausführlichen Gespräch, der Anamneseerhebung, bei dem ich mir einen Überblick über Vorerkrankungen, Operationen, persönliche oder familiäre Risikofaktoren, Allergien, den Impfstatus, frühere Untersuchungen sowie eventuelle Beschwerden verschaffe. Dabei lege ich großen Wert darauf, die private und berufliche Situation meines Patienten zu erfassen und zu verstehen, welche Erwartungen und Wünsche er mit dem Check-up verknüpft.

Dann folgen eine umfassende körperliche Untersuchung, ein großer Labortest mit Bestimmung aller relevanten Blut- und Urinparameter unter Berücksichtigung eventueller Besonderheiten, die sich aus der Anamnese ergeben, ein Belastungs-EKG auf dem Fahrradergometer mit Messung der Sauerstoffsättigung des Blutes vor, während und nach Belastung, eine Lungenfunktionsprüfung sowie eine Farbduplex-Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern, der Schilddrüse, des Herzens sowie der Bauchorgane.

Anhand der erhobenen Befunde ist eine sehr genaue Einschätzung des Gesundheits-zustandes, der körperlichen Leistungsfähigkeit sowie des persönlichen Risikoprofils möglich. Ich kann die Funktion des Herz-Gefäßsystems, des Stoffwechsels sowie aller inneren Organe beurteilen und meinem Patienten eventuell drohende Gefahren frühzeitig aufzeigen.
Aus der Zusammenschau aller gewonnenen Informationen ergeben sich bisweilen Empfehlungen für eine Umstellung von Lebens- und Ernährungsgewohnheiten oder für eine weiterführende Diagnostik und Therapie. So kann es beispielsweise sein, dass eine ergänzende endoskopische Magen-Darm-Vorsorge sinnvoll erscheint oder bestimmte MRT- (Kernspin) oder CT-Unter-suchungen.

Endoskopien werden an einem zweiten Termin in unserer Praxis durchgeführt, MRT und CT in der nahgelegenen hochmodernen Praxis eines unserer Kooperationspartner.

Falls damit alle Fragen beantwortet sind, endet meine Aufgabe an diesem Punkt mit einer umfassenden Abschlussbesprechung und der Erstellung eines allgemeinverständlichen schriftlichen Berichtes.

Sofern weiterführende Maßnahmen wie eine detaillierte Ernährungsberatung, Physio-therapie, strukturiertes Fitnesstraining, mentales Coaching, Verhaltenstherapie oder auch die Konsultation eines weiteren Facharztes (z. B. Chirurg, Orthopäde, Urologe) angezeigt erscheinen, werden diese auf Wunsch von mir organisiert und koordiniert.

Dabei arbeite ich ausnahmslos mit erfahrenen Spezialisten zusammen, und ich bleibe im gesamten weiteren Verlauf des Behandlungsweges Ansprechpartner und Berater meines Patienten, sein Gesundheits-Coach, falls er das möchte.

Wie sicher kann ich mich denn aufgrund dieses Check-ups fühlen ?

Das ist eine sehr berechtigte Frage, die man ehrlich und realistisch beantworten muss. Es gibt in der Medizin leider keine Sicherheit, sondern nur geringe und hohe Wahrscheinlichkeit. Wir wissen, dass Herz-Gefäßerkrankungen, also in erster Linie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Krebserkrankungen die bei weitem häufigsten Todesursachen in den Industriestaaten darstellen.

Was die Herz-Gefäßerkrankungen betrifft, so entstehen diese sehr häufig als Folge von sogenannten Risikofaktoren wie Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechsel-störungen, Bewegungsmangel, Übergewicht, Stress und nicht zuletzt genetischer Veranlagung. Je mehr Risikofaktoren ein Mensch aufweist, desto wahrscheinlicher wird er erkranken. Ein Mensch ohne Risikofaktoren wird wahrscheinlich nicht erkranken. Deshalb ist es überaus sinnvoll, Risikofaktoren aufzudecken und zu beseitigen. Dadurch kann man die Wahrscheinlichkeit zu erkranken sehr deutlich senken. Das leistet der Check-up. Absolute Sicherheit bietet er nicht.

Eine sehr wichtige Rolle in der Präventivmedizin spielt heute die Farbduplex-Ultraschalluntersuchung der Halsschlagadern. Dabei können nicht nur bereits bestehende Kalkablagerungen an den Gefäßwänden, sondern schon eine beginnende Verdickung der Gefäßinnenwand, des sogenannten Intima-Media-Komplexes erkannt werden. Diese ist nach heutigem Kenntnisstand ein wesentlicher Marker für eine einsetzende Gefäßschädigung und damit ein Kriterium für die Behandlungsbedürftigkeit einer Fettstoffwechselstörung zur Prophylaxe von Herzinfarkt und Schlaganfall.

Etwas anders muss man die Krebskrankheiten betrachten. Von überragender Bedeutung, weil am häufigsten auftretend, sind bei der Frau der Brustkrebs, beim Mann der Prostatakrebs, bei beiden Geschlechtern gemeinsam der Dickdarmkrebs.
Die Brustkrebsvorsorge ist die Domäne der Gynäkologen.

Prostatakrebsvorsorge, die für Männer ab 40 Jahren relevant ist, besteht aus Bestimmung des sogenannten PSA-Wertes im Blut, einer Ultraschalluntersuchung sowie gegebenenfalls der digital-rektalen Tastuntersuchung. Dieses Vorgehen ermöglicht eine Früherkennung von Prostataerkrankungen in einem hohen Prozentsatz und ist Bestandteil des Check-ups.
Die Darmkrebsvorsorge genießt in meiner Praxis einen besonderen Stellenwert.

Da wir es in Deutschland jährlich mit 60.000 neuerkrankten Menschen zu tun haben, von denen die Hälfte innerhalb von 5 Jahren stirbt, obwohl Darmkrebs die einzige Krebsart ist, die durch Früherkennung nahezu sicher verhindert oder geheilt werden kann, sehe ich dieses Gebiet als große Herausforderung für eine verantwortungsvolle Präventivmedizin.
Dabei ist die Koloskopie (Darmspiegelung) heute die sicherste und beste Methode der Darmkrebsfrüherkennung. Sie wird mit einem modernen Video-Endoskop nach strengen Hygienestandards durchgeführt, auf Wunsch auch mit Betäubung oder unter Kurznarkose, so dass der Patient so gut wie nichts davon spürt. Das Endoskop ist ein weicher, flexibler Schlauch, an dessen Spitze ein winziger Videochip sitzt. Es wird in den Darm eingeführt und überträgt Bilder aus dem Darminneren auf einen Monitor. Wenn er nicht schläft, kann der Patient den Weg des Geräts durch seinen Darm mit verfolgen. Sogenannte Polypen, die potenzielle Krebsvorstufen darstellen, können bei der Koloskopie mit einer Elektroschlinge völlig schmerzfrei abgetragen werden. Da Darmkrebs nahezu immer aus zunächst gutartigen Polypen entsteht, wird durch eine vollständige, gegebenenfalls wiederholte Abtragung aller Polypen das individuelle Risiko, an Darmkrebs zu sterben statistisch um etwa 90% gesenkt. Mit den verschiedenen Stuhltests, auch mit den modernen immunologischen, ist eine vergleichbare Risikominderung nicht möglich.

So gehört die Vorsorge-Koloskopie für Menschen ab dem 50. Lebensjahr, bei familiärem Darmkrebsrisiko gegebenenfalls schon deutlich früher, unbedingt in das Check-up-Programm. Allerdings führe ich sie wegen der im Vorfeld erforderlichen Abführmaßnahmen zur Darmreinigung in aller Regel nicht zusammen mit dem 90-Minuten-Check, sondern an einem separaten Termin durch.

Die diagnostische Wertigkeit des Check-ups erhält durch die Einbeziehung der Koloskopie eine zusätzliche Qualität: Es steht außer Frage, dass bei Durchführung des vollständigen Programms einschließlich Koloskopie das Risiko des Betreffenden, in absehbarer Zeit an einer der häufigsten Volkskrankheiten zu erkranken oder zu versterben in hohem Maße gemindert wird.
Und genau das muss von einer sinnvollen Vorsorgeuntersuchung erwartet werden.

„Virtuelle“ Koloskopie?

Trotz eindeutiger Datenlage und viel berechtigter PR in den letzten Jahren scheuen sich immer noch viele Menschen vor der „Darmspiegelung“, weil sie sie irrtümlich für schmerzhaft, unappetitlich oder gar gefährlich halten. Da ist die „saubere“ virtuelle Koloskopie ohne hässliche „schwarze Mamba“ viel sympathischer.

Aber was genau ist die „virtuelle“ Koloskopie ?


Sie ist eine Untersuchung des Darmes mit MRT (Kernspin) oder Computertomographie (CT), also „in der Röhre“. Die MRT hat sich wegen technischer Probleme auf diesem Gebiet noch nicht durchsetzen können. Mit CT ist eine „virtuelle Koloskopie“ heute gut möglich. Allerdings handelt es sich dabei um eine Röntgenuntersuchung mit einer nicht unerheblichen Strahlenbelastung. Kleinere Polypen werden dabei häufig übersehen, die Unterscheidung zwischen Polypen und Stuhlresten bereitet Schwierigkeiten. Und was man wissen muss: Wenn man bei der Untersuchung etwas entdeckt, muss nachfolgend eine „richtige“ Spiegelung durchgeführt werden, um Gewebsproben zu entnehmen oder den gefundenen Polyp abzutragen.
Insgesamt ist die virtuelle Koloskopie eine sinnvolle Untersuchung für Menschen, die sonst keine Darmkrebsvorsorge machen würden, und auf Wunsch organisieren wir für unsere Patienten einen entsprechenden Termin.

Allerdings gilt nach wie vor: Die "klassische" Video-Koloskopie, die in hochpezialisierten gastroenterologischen Fachpraxen heute mit einem Maximum an Sicherheit und Komfort durchgeführt wird, ist aufgrund ihrer Aussagekraft und der Möglichkeit der Polypabtragung in gleicher Sitzung der Goldstandard der Darmkrebsprävention.


Wie häufig sollte man den Check-up wiederholen ?
In welchen Abständen man zum Check-up gehen sollte, hängt vom Risikoprofil und dem eigenen Sicherheitsbedürftnis ab. Bei jüngeren Menschen bis zum 50. Lebensjahr ohne relevante Befunde halte ich Verlaufsuntersuchungen alle zwei Jahre für ausreichend. Ab 50 oder bei Kontrollbedürftigkeit sollte man sich jedes Jahr untersuchen lassen.
Die erste Koloskopie ist mit etwa 50 Jahren empfehlenswert, sofern kein persönliches oder familiäres Risiko vorliegt. Danach sind Wiederholungen alle 5-10 Jahre sinnvoll.


Denn eine Gesundheit an sich gibt es nicht, und alle Versuche ein Ding
derart zu definieren sind kläglich missraten. Es kommt auf dein Ziel, deinen
Horizont, deine Antriebe, deine Irrtümer und namentlich auf die Idealen und
Phantasmen deiner Seele an, um zu bestimmen, was selbst für deinen Leib
Gesundheit zu bedeuten habe. Somit gibt es unzählige Gesundheiten deines
Lebens. (Zitat: Friedrich Nietzsche)

Praxis für Internistische Diagnostik

Dr. med. Laszlo A. Poszler
Facharzt für Innere Medizin
Fellow in Gastroenterology (E.B.G.)
Koloproktologe (BCD)
Hepatologe (bng)

Facharzt-Zentrum Neu-Isenburg
Robert-Koch-Str. 3
63263 Neu Isenburg

Tel: +49 (0) 6102 / 799940
Fax: +49 (0) 6102 / 7999411

E-Mail: dr.poszler@telemed.de
Internet: www.dr-poszler.de


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